Beitragsentwicklung
Auch in der privaten Krankenversicherung steigen die Beiträge mit dem höheren Versorgungsbedarf des Versicherten im Alter und als Folge der stetigen Verbesserung medizinischer Geräte und Behandlungsmethoden. Außerdem haben steigende Löhne und die zunehmende Alterung der Gesellschaft einen Einfluss auf die Beitragshöhe. In einem Bericht der Online-Ausgabe von Focus beziffert ein Versicherungsberater die Steigerung der Beiträge mit 6 bis 10 Prozent – pro Jahr. Somit steigen die Versicherungsbeiträge der privaten Krankenversicherungen etwa doppelt so schnell wie die der gesetzlichen Krankenversicherung.
Viele private Krankenversicherungen bieten besonders günstige Einstiegsmodelle an, mit denen ein Interessent im Vergleich zur gesetzlichen deutlich sparen würde.
Neue auf den Markt kommende Versicherungs-Produkte werden vor allem von jungen Personen gewählt, die sich bester Gesundheit erfreuen. Dies ändert sich jedoch mit zunehmenden Alter. Haben sich jedoch nur wenige junge, gesunde Neukunden für diesen Tarif entschieden, sind spürbare Beitragserhöhungen im Alter unvermeidlich. Fragen Sie deswegen Ihren zukünftigen Versicherer danach, wie lange das gewünschte Versicherungsprodukt schon auf dem Markt ist und ob es eine ausgewogene Mitgliederstruktur gibt.
Sollten Sie sich die hohen Beiträge im Alter nicht mehr leisten können, haben Sie die Möglichkeit in günstigere Tarife wie den Basistarif zu wechseln.
 
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